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Verfasst: 18 Mai 2014 14:19
von Gast
Danke rebella, ich finde es gut, dass du zu dem Ethikrat gehst. Ich habe an reprofit noch eine erneute Anfrage gestellt bezüglich der Kriterien der EU ( Herkunft der Spenderin, der Eltern und der bisherigen Sexualpartner bekannt). Mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme. Es wäre wirklich optimal, wenn EZP in Deutschland legal wäre.
Auch dir danke ich, Free.
Ich werde weiter berichten.
LG
Verfasst: 18 Mai 2014 18:59
von rebella67
Danke, liebe Kathi, dass du weiter berichtest.
Mich interessiert noch, ob du bei der Untersuchung in Deutschland offen über die Eizellspende gesprochen hast oder ob ihr euch das wegen des Verbotes in Deutschland evt. nicht getraut habt. Darauf musst du aber nicht antworten.

Nur, wenn du willst.
Vielleicht mögen Sie, Dr. Peet, hier mal berichten, wie das in Deutschland geregelt ist? Die deutschen Spender werden ja auf eine Reihe von Krankheiten untersucht, aber auch nicht auf alles. Was ist also, wenn der Verdacht besteht, dass eine solche Krankheit durch einen Spender übertragen wurde?
Wie reagieren Sie in so einem Fall? Gibt es Meldepflichten? Wartet man erst einmal ein endgültiges Ergebnis ab oder gibt man auch schon im Verdachtsfall irgendwohin diese Information weiter?
Verfasst: 18 Mai 2014 20:19
von Gast
Ich habe das mit der EZP angegeben, rebella.
Verfasst: 18 Mai 2014 21:56
von rebella67
Danke, Kathi. - Ich frage mich nur, ob sich das alle trauen. Denn so lange etwas verboten ist, schweigen vielleicht auch einige. ... Da stellt sich die Frage, ob es Fälle geben kann, die dann zu negativen Konsequenzen führen.
Verfasst: 18 Mai 2014 22:28
von Gast
Ich verstehe nicht so ganz, wie du das meinst, rebella. Ich habe das in der Praxis erst jetzt gesagt. Meinst du Konsequenzen für die Praxis oder für mich?
Verfasst: 18 Mai 2014 22:38
von Katharinchen
Hallo Kathi,
Mir geht die ganze Zeit schon der Gedanke durch den Kopf, ob eine Ansteckung
auch beim TF passiert sein kann, entweder weil unsauber gearbeitet und Keime
verbreitet wurden, oder weil die vorige Empfängerin infiziert war, oder weil das
Personal infiziert war und damit die Utensilien (Handschuhe, Katheder etc.)
kontaminiert haben oder, oder, oder.
Vom Gefühl her würde ich eher auf mangelnde Hygienemaßnahmen tippen als
auf die EZ der Spenderin. Aber belegen kann ich das nicht.
Vielleicht ist es auch so, wie es Anignu beschreibt, und es war nur einfach ein
sensibler Test, der falsch positiv war. Viel Glück, dass sich die ganze Aufregung
als harmlos herausstellt.

Verfasst: 18 Mai 2014 22:55
von Gast
Hallo Katharinchen,
das kann auch sein, ebenso ein falsch positiver Test. Deswegen will ich es ja nochmal prüfen lassen.
Meine größte Hoffnung ist natürlich, dass ich diese Infektion
nicht habe.
Vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen!
LG
Verfasst: 19 Mai 2014 08:39
von rebella67
Ich habe dazu, ob es eine negative Auswirkung haben kann, auch noch keine Idee, Kathi. Das war nur laut gedacht, worüber man mal nachdenken könnte. Einfach nur deshalb, weil etwas verboten ist, was sowieso genutzt wird. Verbote bewirken dann eben manchmal Verschwiegenheit. Und die ist nicht in jeder Konsequenz gut. Wenn uns hier eine mögliche Konsequenz einfällt, ist sie wieder ein Argument gegen das Verbot.

Verfasst: 19 Mai 2014 09:47
von Gast
Ach so, jetzt verstehe ich es. Da stimme ich dir vollkommen zu, rebella.
Verfasst: 19 Mai 2014 11:24
von Gast
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