und erst einmal ein herzliches dankeschön für alle lieben glückwünsche. wir haben uns sehr gefreut!
ja, nun ist sie da...unser mausezahn. seit gestern bin ich daheim und wir haben natürlich so unsere anfangsschwierigkeiten. die kleine macht immer noch ziemlich terz beim stillen. milch und warze sind optimal. trinken kann sie auch, wenn sie will...wenn sie will
aber es gibt immer wieder momente, wo sie einfach nur meine brustwarze anschreit und nicht trinken will. dann packen wir sie mit kirschkernkissen ein und sie muss hungern bis es geht!
unsere tochter hat eine geburt hingelegt, die absolut zur schwangerschaft gepasst hat.
am 22.hatten wir abends noch lange besuch. ich war ja an dem tag völlig frustriert vom arzt zurück gekommen. aus lauter verzweiflung, dass sich nichts tat, habe ich abends den tee mit eisenkraut, nelken und zimt getrunken. um 23.30 waren wir im bett. um 0.50 wurde ich zum ersten mal wach und dachte: na??? eine stunde später konnte ich nicht mehr liegen und bin aufgestanden. bei stern tv und anderen geistreichen sendungen habe ich hübsch dahingeweht, ziemlich regelmäßig. so gegen 4 bekam ich ziemliche blutungen. da mir das doch recht viel erschien, sind wir ins kh gefahren. dort kam die bestätigung, dass der mumu sich geöffnet hatte. die blutung kam zum glück nicht von der plazenta. am vormittag hat man uns zum spazieren geschickt. danach waren die wehen eher unregelmäßig. da auf dem ctg wieder auffälligkeiten waren, durften wir nicht mehr ganz nach hause, sondern wurden nur bis 18 uhr beurlaubt. daheim konnte ich aber wegen der wehen nicht schlafen. daher habe ich ausgiebig geduscht. wir sind dann wieder zum kh gefahren. ich habe noch zu abend gegessen und wir diskutierten, ob andreas bei mir bleibt oder nicht, da ging es richtig los. also rauf in den kreißsaal. um 21 war schichtwechsel und meine nachsorgehebamme hatte dienst, wie praktisch. die wehen wurden schön regelmäßig und stärker. leider ging es nur langsam voran. irgendwann bekam ich dann kamelwehen.das war ziemlich heftig! aus den kamelen wurde dann eine ganze karawane und ich fand überhaupt keine möglichkeit mehr, mich zu entspannen. die hebamme empfahl mir dann ein bad. dort war es überhaupt nicht mehr zu ertragen und ich habe gedacht, ich komme nie mehr in den kreißsaal zurück. irgendwie hat es dann doch geklappt und ein sehr netter mensch hat mir dann eine pda gesetzt. die hat zwar nicht die schmerzen genommen (leider saß sie nicht ganz richtig) aber immerhin gabe es wieder wehenpausen. um 2 uhr morgens kam die ärztin und hat die fruchtblase gesprengt, weil sie blut vom köpfchen nehmen wollte. auf dem ctg waren immer wieder herztonabfälle. leider klappte das nicht, da die fruchtblase sich immer wieder schloss. aber sie schaffte es, eine kopfschwartenelektrode anzubringen. ich bekam einen wehenhemmer, damit liv sich erholen konnte. ich saß zu dem zeitpunkt nur noch auf meiner bettkante und wehte. der rest ist an mir vorbeigezogen. immerhin war der mumu schon bei 7 cm. der erneute versuch zur blutabnahme (so gegen 3.45h) klappte dann. der wert war nicht gut. außerdem schloss sich der mumu wieder, was sowohl hebamme als auch ärztin völlig erstaunte. und bevor ich noch piep machen konnte, rollte andreas mein bett heran. die ärztin hatte sich zum kaiserschnitt entschlossen. für eine fortsetzung der geburt hätte man den wehenhemmer gegen den wehentropf austauschen und regelmäßig blut bei der kleinen abnehmen müssen, was ja aufgrund der fruchtblase schlecht bis gar nicht ging. so ging es ruckzuck in den op. vorher klemmte man pda und wehenhemmer ab und schon waren meine kamele wieder da. so habe ich das op-team noch ein wenig unterhalten
ich glaube, das war`s.
liebe grüße von der stillfront
sandra mit liv mathea
ach ja,
kann mich mal jemand auf den neusten stand bringen? ehrlich gesagt, kriege ich es nicht gebacken, alles nach zu lesen...
fotos folgen, sobald andreas sie vernetzt hat









