Hallo Ihr Lieben,
ich habe lange nicht geschrieben, allerdings immer mal wieder mitgelesen.
Wir hatten am Di unseren ersten Termin.
Es hat mich ziemlich umgehauen.
In der Kurzfassung: meine Eierstöcke sind von Zysten umrahmt. Auf der einen Seite liegt der Eileiter auf dem Eierstock. Ich soll erst mal die Pille nehmen um zu versuchen die Zysten einzudämmen und vor der IVF sollen mir die flüssigkeitsgefüllten Eileiter entfernt werden, da sich diese negativ auf eine etwaige Einnistung auswirken würden. Das heißt, alles wird sich noch ziemlich hinziehen.
Ich hab nur Angst, dass wir die Zysten nicht in Griff kriegen. Das ist etwas, was mich schon lange begleitet, aber die letzten Male beim FA meinte der, es wäre alles okay.
Hat irgendjemand hier Erfahrung mit Zysten?
Ich musste mir das Heulen verkneifen, aber kurz vor der Blutabnahme ging dann nix mehr. Meinem Mann der mich aufmuntern wollte und mir irgendwelche Durchhalteparolen zugeflüstert hat, habe ich gesagt, dass mich sein Optimismus gerade nur agressiv macht.

Hab mich wohl ziemlich schlecht benommen.
Als wir aus der Praxis raus waren hab ich mich erst mal ausgweint und jetzt gehts auch wieder und ich kann nach vorne gucken.
Am nächsten Di geht mein Mann zum Spermiogramm und ich warte auf meine Periode, damit ich mit der Pille anfangen kann. Aber die kommt erst Ende des Monats!
Ich will nicht mehr warten!
Und ich bete, dass wenigstens die anderen Ergebnisse gut sind.
Ich hab mal n bisschen gegoogelt und gelesen, dass eine Entfernung der Eileitern unter solchen Umständen nicht ganz ungewöhnlich ist, weiß jemand was?
So genug gejammert, geweint und geflucht, ich muss jetzt zur Arbeit.
Und überhaupt ist jetzt wieder Optimismus angesagt. Ich muss das nur alles zwischendrin mal loswerden.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und alles, alles Gute für Eure Behandlungen!
Lieber Gruß
Nika