da bin ich mal wieder (am Tag - und in der Nacht!!! - bleibt echt wenig Zeit mich mal zu melden
one: ich drück dir alle meine Daumen, dass du positiv testest!!!
Jenny: für deine OP alles Gute!!! Ich kann mir vorstellen, dass es alles ziemlich anstrengend ist, aber - wie rahan schon schrieb: Es ist alles für einen "super guten Zweck" Ich drück dich mal ganz fest und denk an dich!
Rahan: Ich hoffe, es geht dir gut und die letzten Tage sind gut zu "überstehen"? Was machen denn deine Hände?
Garfield: Schön, dass dein Chef dich weiter "will" und du das Gefühl hast gebraucht zu werden auf der Arbeit. Weißt du schon, ab wann du einen Krippenplatz willst für die beiden Mäuse??
An alle anderen: Einen dicken
Bei uns ist soweit alles gut - bis auf den Schlafmangel
Wir haben ganz viel Besuch: Alle Großeltern waren jetzt da, Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins und natürlich Freunde. Das klappt prima und wir haben auch schon Grillabende und Übernachtungsbesuch hier wunderbar "überstanden".
Ein paar Ausflüge zum einkaufen und lange Spaziergänge sind jeden Tag auf dem "Programm" und heute gibt es aber mal einen Knuddeltag und die Mama will mal tagsüber ein wenig die Augen zumachen und ein wenig Kraft tanken
Schön, dass mein Mann noch 3 Wochen hier ist. Das hilft total, wenn man mal "abgeben" kann und er mir beim knuddeln und wickeln hilft. Im September wollen wir sogar mal eine Woche Urlaub andenken in den Bergen. Ich schau gleich mal ins Internet, ob ich was Schönes finde.
Manchmal kommen noch ein paar Tränchen hoch zwischen all den glücklichen Momenten. Ich hoffe, das verschwindet irgendwann. Genau weiß ich gar nicht warum ich dann traurig bin, aber ich bin sicher, dass da ein Haufen Hormone ihre Finger im Spiel haben
Ich überleg manchmal bis wann ich stillen will, weiß nicht, ob ich nach 4 Monaten schon mit dem "zufüttern" beginnen will. Eigentlich ist es super praktisch (das stillen) und ich bin total froh, dass es so gut klappt, aber auf der anderen Seite wäre ich auch froh mal ein paar Stunden "Freiheit" zu haben und dass mein Mann füttern könnte.
Ich merke, dass bei allem was man entscheidet immer ein ganz eigenes Bauchgefühl so wichtig ist und dass man dann seinen eigenen Weg gehen kann. So hab ich das ja auch mit meinem KS gehandhabt und bin total zufrieden, dass ich diesen Weg gegangen bin.
Die Geburt war - auch wenn nicht auf "normalem" Weg - ein unfassbares Ereignis. Es ging alles sehr schnell und die Spinale hat überhaupt nicht weh getan. Die Ärzte (da waren sicher 8 Menschen um mich rum, die mir Schläuche gelegt haben) waren alle total nett und haben mir viel erzählt. Mein Mann konnte ganz dicht bei mir sitzen und mir meine Hand halten (die schön gefesselt war, damit ich ja nicht "mitmischen" kann). Das irre ist, dass man alles spürt, was Dr. Dracula gemacht hat: drücken, schneiden, .... auf mich drauf legen, den Kleinen auf die Welt "pressen". Dann spürt man, die der Bauch mit einem gurgelnden Geräusch in sich zusammen fällt und dann kommen schon die Schreie. Alles dauert nur ein paar Minuten und schon hab ich den kleinen Jonah gesehen. Da rollten natürlich die Tränen... unbegreiflich was da passiert.
Mir ging es nach dem KS auch schnell wieder besser. Am nächsten Tag hab ich mich selber rausgescheucht auf die Toilette und fand es super, dass wir für ein paar Tage das Familienzimmer hatten und mein Mann immer bei mir sein konnte. Das hilft dann doch total, vor allem, weil man sich noch nicht so gut bewegen kann mit dem Schnitt.
Es war auch eine riesen Hilfe, dass die Hebammen einem den Kleinen mal abgenommen haben in der Nacht für ein paar Stunden. Aber irgendwie kommt man dann (ich kam mitten in der Nacht drauf) dass man ihn jetzt mal holen muss und es ja auch ohne die Hebammen klappen muss. Man startet richtig durch plötzlich und zu der Zeit lief dann auch das Stillen an. Erst mit ein paar "Hütchen" (Hilfe, damit er besser saugen kann), aber ein Hebamme hat sie dann in der zweiten Nacht einfach weg genommen und gemeint, das geht auch OHNE. Ich war heilfroh, hatte schon Angst, dass ich die Dinger immer brauche. Aber so kamen Jonah und ich dann zusammen und seitdem schmatz und trinkt er regelmäßig und es scheint das Schönste für ihn, was es auf der Welt gibt
Nun sind schon die ersten 17 Tage rum.... alles hat sich schon prima eingestellt. Die ersten Arzttermine sind rum, Jonah ist gesund und die Nierenbecken (das Eine ist noch vergrößtert) werden einfach weiter kontrolliert. Auch waren wir bei eine Ostheopatin, da er seine Kopf immer gerne nach links legt. Sie ist super, arbeitet mit dem ganzen Körper von dem Kleinen und hat uns viele tolle Griffe und Tricks gezeigt, wie wir ihn direkt ein wenig "unterstützen" können in seinen Haltungen.
Somit legen wir ihn oft auf den Bauch und auf seine Seite und bestaunen, was er alle macht mit seinen wenigen Tagen.
Meine Nachsorgehebamme ist auch prima.... allerdings kommt sie jetzt eher nur noch zum "quatschen" und wiegen. Läuft ja bisher alles
So.... jetzt hab ich genug geschrieben.. da will jemand was zu Essen glaub ich
Ich drück euch alle ganz fest
und wünsche euch ein wunderschönes sonniges Wochenende
eure ulli



Garfield





