Wochenende und mal wieder ich
@chrissie und moehrchen: Mensch, da ist ja jetzt wieder richtig mitzittern und bibbern angesagt
@pepelinchen: schön, dass Dir das Paket auch gefallen hat ! Und schön, dass Malina so gut isst und wächst und gedeiht. Ich bin ja echt ein wenig neugierig und würde sie mal gerne life/live (wie schreibt man das denn ?) sehen. Bringst Du sie mal irgendwann auf ein Treffen mit ?
@nicole: von der Psychologin in Essen hab ich leider nur gehört. Ich selbst war nicht da. Ich habe auch nur von einer Person hier im Forum gelesen, die nicht sehr begeistert war, da die Psychologin fast die ganze Zeit geredet hat und es weniger um sie und ihr Problem ging (wenn ich mich recht erinnere). Eine große Hilfe ist das jetzt sicherlich nicht, sorry.
@yella: jetzt schon Mutterschutz ? Mann, ging das wieder schnell
@biggie und macold: wie schauts bei Euch ? Krümel ist ja noch nicht da, wie ich gelesen hab. Aber hat Euer Gyn noch mal was zu "dem bösen Wort mit K" gesagt ? Was ich nicht verstehe ist, warum das generell bei kleineren Frauen angedacht wird. Wegen der größeren Kinder, falls der Mann auch größer ist ? Na, ich drück Euch die Daumen, dass Ihr bzw. biggie drumherum kommt. Für mich ist das ja auch ein Thema mit den Zwillies. Da reden die Ärzte schon seit Beginn der SS drüber. Find ich ja nicht so dolle, dass sie einem gleich zu Anfang die Hoffnung auf eine normale Geburt nehmen wollen
@klarabin: na der Bericht über den Besuch der SB hört sich doch prima an
@taschenbear: wie gehts dem Lazarett
@primelchen: schön, dass man wieder ein Tagesrezept von Dir liest
@all: so, jetzt ist der Faden auch bei mir weg. Allen nicht Genannten einen dicken
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Mir ging es diese Woche nicht ganz so prickelnd. Aber gleich vorweg, mit den beiden ist alles in Ordnung. Ich habe in den letzten 10 Tagen gleich 3 emotional recht aufwühlende Nachrichten / Gespräche gehabt (wenn es kommt, dann geballt); das hat mich seelisch so mitgenommen, dass ich die ganze Woche wieder Wehen hatte. Aber sie haben sich nicht belastend auf die GM oder den MM ausgewirkt, so dass mein FA mir nur verordnet hat, wieder zur Ruhe zu kommen und mich nach Möglichkeit nicht mehr mit diesen Sachen auseinanderzusetzen. So einfach ist das nur nicht, in einem Fall sogar unmöglich. Meine Mutter hat uns nämlich eröffnet, dass sie an einer (wahrscheinlich) nicht heilbaren Krankheit leidet. Sie weiß es schon seit fast einem Jahr, hat uns aber immer erzählt, sie hätte eine chronische Pankreatitis, die mit viel Ruhe und einer entsprechenden Diät auskurierbar wäre. Darum musste sie sich auch vor einem Jahr pensionieren lassen. Tatsächlich hatten ihr die Ärzte ein bösartiges Pankreas-Karzinom diagnostiziert mit einer weiteren Lebenserwartung von nur 6 Monaten. Makaber aber wahr: als sie nach den 6 Monaten noch immer lebte, haben sie sich den Kopf darüber zerbrochen, was es denn sonst sein könnte. Neueste Diagnose ist eine Pseudomyxoma peritonei, eine sehr seltene Krankheit zu der noch fast keine Erfahrungen über Heilungsmöglichkeiten und Erfolge bekannt sind. Einzige Methode, die aber eher aus Verlegenheit, weil ihnen nichts besseres einfällt, angewendet wird, wäre eine große Bauch-OP mit anschließender Chemotherapie. Dies lehnt meine Mutter aber ab, weil diese Therapie i.d.R. auch zum Tod führt. V.A. weil man ja noch nicht mal 100 %ig weiß, ob es das nun wirklich ist. Naja, zumindest hat sie uns mal endlich reinen Wein eingeschenkt. Irgendwie hab ich an ihre Geschichte auch nicht wirklich geglaubt, v.a. weil es ihr in den letzten Wochen auch zusehends schlechter ging und sie immer darauf kam, was wäre denn wenn....... Irgendwie hab ich das aber nie so recht wahrhaben wollen und versucht, meinen Optimismus und mein Glück über die SS zu versprühen und sie damit mitzuziehen. Nun suche ich im Internet über Infos über diese Krankheit. Aber es ist schon frustrierend: auf den Klinikseiten wird das alles eher immer positiv dargestellt (wahrscheinlich um die Patienten nicht abzuschrecken); in den entsprechenden Fachartikeln stehen dann aber immer ganz andere Sachen. Jetzt geht meine Mutter Montag erst nochmal ins KH, da wird erstmal eine Bauchspülung durchgeführt. Vielleicht geht es ihr dann zumindest vorübergehend wieder ein wenig besser.
So, wie heißt es noch so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt ! Die will ich noch nicht aufgeben und hoffe, wir stoßen doch noch auf eine annehmbare Therapie für sie. Und jetzt heißt es auch erst einmal, den Montag abwarten, was sich daraus ergibt. Sorry, Euch mit dieser Geschichte "zu belasten"; aber ich musste das mal in aller Ausführlichkeit hier loswerden und mir von der Seele schreiben, weil es bestimmt mein Denken momentan stark.
Ich hoffe, Ihr habt ein schönes WE,








