bevor ich´s vergesse (irgendjemand hatte danach gefragt) das Wetter im Urlaub war ca. 10 Tage bombig (keine Wolke) dann sehr gut (leichte Schleierbewölkung) und zum Abschluss hat es in der letzten Nacht geregnet
Bzgl. PID habe ich als Betroffener natürlich eine sehr eigene Meinung. Wie Ihr vielleicht noch wisst, habe ich ja einen Chromosomenschaden, weshalb wir ein stark erhöhtes Risiko für ein Down-Syndrom-Kind, jedenfalls aber für eine Fehlgeburt haben. Leider kann uns kein Mensch sagen, wie hoch diese Risiken tatsächlich sind. Zum einen ist dies (bei künst. Befruchtung) noch nicht wissenschaftlich untersucht, zum andern sind diese Risiken auch sehr individuell und von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Und überhaupt: was nutzt mir ein "statistisches" Risiko.
Die Möglichkeit eine PID o.ä. machen zu lassen, würden wir sofort in Anspruch nehmen, wenn es eine solche gebe, denn wir würden unsere Chancen auf ein Positiv sehr beträchtlich erhöhen, wenn wir sicherstellen könnten, dass nur Embryonen ohne Anomalie eingesetzt würden. Wir überlegen (jedenfalls ich, meine Frau ist (noch) dagegen) durchaus ernsthaft, ob wir nicht einen Versuch im Ausland deshalb machen sollen. Offengestanden ist genau dieser Punkt zur Zeit für mich ein riesiges Problem. Ich weiß nicht, ob es wirklich verantwortungsvoll ist, bei dieser Genese einfach darauf los zu probieren. Mit einem Down-Kind könnten - da sind wir uns beide einig - nicht gut leben, weshalb wir (so wir einen Positiv-Versuch zustande brächten) auch eine FU machen lassen würden - mit allen Konsquenzen. All das bereitet mir noch immer ziemlich schlaflose Nächte.
Vielleicht sollten wir einfach noch warten und hoffen, das entsprechende Verfahren in 1-2 oder 3 Jahren doch in Deutschland zugelassen werden?? Was meint Ihr???
Solltet Ihr irgendwo was Neues zu dem Thema hören oder lesen, so lasst es mich bitte wissen.
Schönes Wochenende
Homer.







