Munteres Allerlei der PKV'ler auf dem Weg zum Trotzdem-Kind

Unsere Hauptkategorie. Hier wird über alles rund um den Kinderwunsch diskutiert. :-)
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Anneksen
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Beitrag von Anneksen »

Oh Wichtel, ich :knuddel: euch ganz doll. Gute Besserung und still den Kleinen in Grund und Boden :D dann müßt ihr einfach um das Krankenhaus herum kommen *dd* .

LG
Anneksen
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

(H.Hesse)
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Fipser

Beitrag von Fipser »

Wichtel:
*dd* *dd* *dd* *dd* damit Ihr nicht ins Krankenhaus müsst.
Ja! Wie Anneksen schon sagt: es geht ja nichts über die "Volksnahrung".

Cleo:
Ja! Wenn das Herz mal schlägt ... wie soll man sich da entscheiden?!

Homer:
Da melde ich micht mal hier und Homer ist ... ??? :dance: :dance:
Melde Dich mal!

Linda:
1. Man darf nicht pauschal alle KIWU-Methoden "verteufeln".
Du darfst nicht vergessen, dass die Ursachen der Kinderlosigkeit unterschiedliche Gründe haben. Meist hängt die Ursache jedoch NICHT mit genetischen Problemen zusammen die vererbt wurden sondern sind halt "einfach nur" körperliche Unzulänglichkeiten die halt zufällig entstanden sind (z.B. Verschluss der Eileiter, schlechtes Spermiogramm etc.). Dem gegenüber gibt es auch psychische Probleme, die für die Kinderlosigkeit verantwortlich sind. Weiterhin gibt es oft eine Kombination von verschiedenen Gründen die gleichzeitig bei Mann und Frau auftreten.
Meine Frau leidet auch an PCO. Unser Arzt sagte selber, dass die PCO-Probleme meist überbewertet werden. Wenngleich es hier wie Du ja selber schreibst unterschiedliche Ausprägungen gibt. Dennoch meine Frau hat seit der letzten Fehlgeburt wieder ihre Regel bekommt.
Erbkrankheiten übertragen sich nicht zwingend.

2. Wenn die Entwicklungen so weiter gehen wie bisher und sich nichts ändern würde, steht die Welt nicht mehr lange vor einem Überbevölkerungsproblem.

Hierzu eine schöne Gute-Nacht-Lektüre:
http://www.perlentaucher.de/buch/17116.html

Wie gesagt, denk mal 200 Jahre weiter mit den Fakten die wir jetzt schon kennen.
Es gibt heute schon zwei Lager:
Die reicheren Industrieländer und die armen Entwicklungsländer.
Beide Lager werden sich künftig anders entwickeln.
Bürger der Industrieländer wollen oder können tendenziell immer weniger Kinder bekommen. Das sind dann die Länder der Greisen!

Die ärmeren Länder werden immer ärmer und streiten sich um das Wenige was sie noch haben. Die dadurch bedingten Kriege tun ihr übriges! Es gibt jedoch tendenziell immer mehr Junge!

Interessant ist die Frage was passiert wenn, sich die reichen Greise und die jungen Schlucker direkt gegenüber stehen.
Was passiert dann?

Das ist zwar jetzt ein wenig "Schwaz-Weiß-Sehen" aber im Kern denke ich, ist das schon so!
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LindaB
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Beitrag von LindaB »

Fipser
Schlechtes Spermiogramm kann ein Zeichen sein, dass was nicht Stimmt. Und das pco probleme ueberbewertet werden, ich haette mich sofort ein neuer Arzt gesucht. Klar gibts unterschiedliche auspregungen, aber es ist haeufig genetisch vererbbar (wie haeufig weiss ich nicht) und stimmt, nicht alle die KIWU haben und so nicht SS werden haben erbkrankheiten. Aber fuer uns und das habe ich oefters presiziert, kaeme ivf/icsi nicht im Frage, vor allem da wir das ja nicht benoetigen. Jeder muss wissen wie weit er gehen kann und will, wir gehoeren nunmal zu denen die sagen zuerst risiko management und chancen optimierung dann wenn es immernoch nicht klappt, Stmu oder OP. Aber nicht mehr als das.

Ich kann ja ein gutes Beispiel geben. Eine Bekantin von mir leidet an pco, sie ist schlank, hatte aber insulin resistens. Leider hat sie metformin nicht vertragen und da sie auch probleme mit Haarausfall, scwhindelhohe cholesterin werten, SD (sie isst sehr gesund, trainiert und ueberhaupt) pickeln und die meisten anderen pco symptome und sie lief seit Jahren vom Arzt zu Arzt und bekam keine richtige Hilfe weil die Aerzte keine Ahnung haben. Ihre Schwester hat ebenfalls pco, ihre Mutter auch noch.
Sie muss so viele Meds nehmen, sie weiss echt nicht wer sie ist und was von den Meds kommt. Verglichen mit ihr habe ich es ja gut, vor allem da ich gleich in der KIWu praxis an einem kompetenten Arzt kam und mir wurde geholfen.
Ich habe ein problem damit ein Kind zur Welt zur bringen wohl wissend, dass er/sie meine Probleme auch bekommen koennte und das vielleicht noch starker ausgepraegt als bei mir.
Gut, die Wissenschaft wird dann in sagen wir etwa 18-19 Jahre viel weiter sein und vielleicht gibts denn noch bessere Behandlungen fuer pco. Aber vielleicht auch nicht. Und dann?
Man will ja das beste fuer seine Kinder und manchmal waere vielleicht das beste keine Kinder zur Welt zu bringen..
Als pco bei mir festgestellt wurde war mein erster gedanke, naja und? Dann eben durch spritzen SS werden, egal wie, ich will ein Kind von uns. Dann aber fing ich an mich mit dem Thema auseinanderzusetzen und habe eine Menge darueber gelernt. Der Traum vom eigenen Kind haben wir nicht aufgegeben, nur versuchen wir es natuerlich als erstes, vor allemd a meine Zykelns ich jetzt tatsaechlich einpendeln dank gewichtsverlust und Metformin. Aber die Frage ob wir ueberhaupt ein Kind bekommen sollten aufgrund des pcos.. die Frage wird uns wahrscheinlich nie loslassen.
Grüsse,

Linda

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bachwichtel
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Beitrag von bachwichtel »

Danke :knuddel: . Hab ich auch gemacht Anneksen und Fipser:

Ich hab gestern wirklich gestillt wie eine Wilde. Von Mittag bis 24 Uhr aller 2 Stunden und heute bei der Kiä das Ergebnis der Bemühungen: Er hat nicht weiter abgenommen, obwohl er immer noch Durchfall hat. Wir dürfen erstmal zu Hause bleiben, müssen aber jeden Tag zur Kiä zur Kontrolle.

So, das war nur eine Kurzinfo. Mein Mann ist beim sporteln und wir zwei starten gleich unser Abendprogramm.
LG von bachwichtel (mit 2 Räubern)
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TRÄUME und WÜNSCHE müssen manchmal sterben wie Blumen im Winter.
Aber ihre Samen überleben in der Erde bis zum Frühling.
Fipser

Beitrag von Fipser »

Linda:
Wie gesagt jeder soll die Behandlungsmethode wählen, die er für richtig hält.
Grundsätzlich sollte wenn die Fruchtbarkeitsstörung nur gering ist, auch die sanfteste Methode gewählt werden. Wir wurden damals in unserer ersten Praxis jedoch sehr schlecht beraten. Wir hatten eine IUI gemacht, die bei dem damals schon bekannten Spermiogramm + PCO so chancenreich gewesen wäre, wie am heutigen Tage einen Sechser im Lotto zu gewinnen.
Ich habe jedoch den Eindruck, dass grade durch die KIWU-Behandlung die PCO sich verbessern kann. Neben unserem Fall, kenne ich einen Fall hier aus dem Forum, die ein zweites Kind auf NATÜRLICHEM Wege NACH der ersten ICSI bekommen hatten. Ich glaube die KIWU wirkt sich eher positiv als negativ aus.
Es ist offenbar keine starre Krankheit!

Die Angst die Du hast, kann Dir keiner nehmen. Wenn wir einen neuen Versuch machen ist die Chance einer erneuten FG recht hoch. Aber es bleibt der Glaube und das ist das war uns alle hier treibt.
Wenn ich Dich recht verstanden habe, hast Du Kontakt zu Down-Patienten und Deine Freundin hat eine starke PCO. Das ist natürlich nicht das optimale Startumfeld für Dich. Wenn Du eine Behandlung und sei es nur eine Stimulation machen willst, solltest Du positiv an die Sache ran gehen. Die Behandlungen sind immer belastend ... wenn der Beginn schon vorbelastet ist...

Deiner Argumentation kann ich nicht folgen.
IVF, ICSI und IUI wegen Vererbung: Nein - Stimmu: Ja!

Müsste die Frage nicht eher lauten: Kinder JA oder NEIN (egal bei welcher Methode)?

Hatte Dein Mann sich mal untersuchen lassen (Spermiogramm)?
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LindaB
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Beitrag von LindaB »

Nein Fipser, iui/ivf/icsi nein weil wir es fuer ein zu grosses Eingriff in der Natur halten, die Behandlung waere fuer uns nichts, ich kanns nicht anders erklaeren als es wird fuer uns Falsch.. Wir glauben nunmal,d ass die Natur vielleicht schlauer ist als wir und wir sind nicht bereit alles moeglichen zu versuchen nur um Kind zu bekommen. Das SG meines Mannes ist ganz ok, darueber muessen wir uns keine Sorgen machen. PCO ist kein starrer Krankheit,d as Stimmt. Aber wenns auf einmal natuerlich klappt frage ich mich warum sie icsi machen muesste ueberhaupt das erste Mal. Dachte icsi wurde nur dann gemacht wenn der Mann kaum oder gar keine spermien hat.
Ich hoffe ja, dass es jetzt bei uns natuerlich klappt da einiges dafuer spricht, dass das Metformin endlich richtig angeschlagen hat bei mir. Aber um es einfach zu formulieren Kind: ja um jeden preis, nein!
Ausserdem wenns nur darum geht die Menschliche bestand aufrechtzuhalten koennte man ja adoptieren.. und wurde dannd afuer sorgen, dass vielleicht ein oder mehrere Kinder eine Chance haben ueberhaupt erwachsen zu werden und ein gutes Leben zu fuehren... Kinder die es schon gibt :)
Grüsse,

Linda

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Fipser

Beitrag von Fipser »

Linda:
Es geht auch darum die Vielzahl der menschlichen Rasse zu erhalten.
Hattest Du Dich schon mal mit dem Thema Adoption beschäftigt?
So einfach ist das nicht!
Das Verfahren kann leicht 4 bis 7 Jahre dauern. Es ist in der Praxis an Altersgrenzen und Familienstand gebunden. Der Altersabstand darf nicht größer als 35 bis 40 Jahre sein (das Alter des Kindes muss hierbei also berücksichtigt werden). Das Verfahren ist noch kräftezehrender und kostenintensiver als die KIWU. Die Nachfrage ist weit größer wie das Angebot. In Deutschland ist das Verhältnis ca. 1 : 50 !!!!
Es wird behauptet, dass Paare die bereits eine KIWU-Behandlung hinter sich haben seltener in den Genuss einer Adoption kommen als andere Paare. Es gib noch viele weiteren Kriterien.
Diese Kriterien gelten jedoch nicht für Familie die den Namen Schröder tragen, wenn sie gleichzeitig Bundeskanzler von Deutschland sind und es sich hierbei lediglich um ein kleines Reisemitbringsel aus Russland handelt welches von Putin zur Völkerverständigung geschenkt wurde. *mecker* *mecker*
Bis das sich die Aufregung gelegt hat, möchte plötzlich die Bundesregierung die Verfahrensweise irgendwann jedoch mal überdenken. :roll: :D

Ein Kind aus einer fremden Kultur zu "kaufen" ist für uns neben vielen anderen Gründen nicht akzeptabel. Gleiches gilt für eine Pflegschaft!

Wie reagiert das Kind wenn es erfährt, dass es nicht das leibliche Kind ist.
Ich denke diese Frage ist das größte Problem da die Eltern sich dies Frage wohl jeden Tag stellen werden bis es soweit ist...
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LindaB
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Beitrag von LindaB »

Nee Fipser, nur weiss ich, dass Auslandsadoptionen nicht so lange dauern und es ja andere Alternativen gibt ala eizelle donation und spermien donation und zwar in .de nicht erlaubt.. Leihmutterschaft.
Es gibt immer vor und nachteile gegen Adoption/ KIWu Behandlungen/ Pflegschaft aber die argumention man sollte doch alles versuchen um die Menschliche Rasse aufrecht zu halten passt ja nicht ganz wenn man das nur als KIWU Behandlung sieht und nicht das groessere Bild.
Jeder muss aber fuer sich wissen was am wichtigsten ist. Mir ist auch klar gewordne, bei einigen sitzt der Wunsch nach eigenem kind viel tiefer als bei Anderen. Zu letzere Kategorie gehoeren wir. Man sollte aber alles im allem nicht vergessen, es gibt andere Sachen im Leben als ein Kind.. Wenns nicht klappt sollte man auch im Stande sein ein gutes Leben zu fuehren und weiterkommen im Leben.
Grüsse,

Linda

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Anneksen
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Beitrag von Anneksen »

Hallo ihr Lieben,

Bachwichtel, das ist ja schön, dass ihr bisher um das KKH herum gekommen seid :knuddel:. Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass der Infekt sich jetzt rasch verzieht. Wie steht es denn um Kai`s Allgemeinbefinden?

Cleo und Lili im Babystreß. Und vermutlich auch Weihnachts- und Arbeitsstreß. Ich wünsche euch zumindest dann entspannte und schöne Feiertage, mit vielen Menschen, die euch die Kinder zeitweise mal abnehmen, damit ihr auch etwas Zeit für euch habt :knuddel: .

Damit Linda und Fipser nicht ganz alleine diskutieren müssen :D . Linda, ich empfinde da ähnlich wie Fipser. Was Du schreibst ist irgendwie widersprüchlich. Wenn Du die PCO als so belastend empfindest, müsste die Entscheidung doch prinzipiell lauten: Kind nein. Dann macht doch auch eine sanfte Methode keinen Sinn. Deiner Argumentation folgend müßten man ja auch Paaren, die irgendwelche Erbkrankheiten haben und trotzdem auf natürlichem Wege Kinder bekommen können, davon abraten.
Hmm, kann irgendwie schon verstehen, dass Du ICSI/IVF als großen künstlichen EIngriff in die Natur empfindest. Ich denke aber, dass auch eine Herzoperation, eine künstliche Hüfte oder ein künstliches Kniegelenk, die Liste ist sicher endlos erweiterbar große Eingriffe in die Natur sind.
Ich finde nicht, dass die medizinische Methode das Wunder der Zeugung, des Wachsens und der Geburt eines Kindes in irgendeiner Weise beeinträchtig. Untersuchungen ergaben ja schon, dass ICSI Kinder keine höheren Risiken haben an irgendwelchen Krankheiten zu leiden. Sonst hätte der BGH diese Methode auch nicht in den Katalog der gesetzlichen KV "gestellt". Ja, die Entscheidung muß jeder für sich ganz persönlich treffen.

Fipser, ich gebe Dir absolut recht. Das Schlimme an der Behandlung sind die psychischen und körperlichen Begleiterscheinungen. Wenn dazu dann noch eine negative Grundstimmung kommt, ist es sicher noch umso belastender. Wie geht es bei euch eigentlich weiter? Wie steht Zauberelfe zu den moralischen Fragen?

Wenn ich mir meine Kleine anschaue, war es jedenfalls absolut richtig diesen Weg zu gehen. Ohne ICSI können wir keine Kinder bekommen (leider zählen wir auf Grund der Diagnose meines Mannes nicht zu den Glücklichen Linda, bei denen es dann später spontan klappt). So empfindet jeder denke ich, der nach IVF/ICSI ein Kind bekommen hat. Und es ist einem sicher um ein vielfaches bewußter, was für ein Geschenk ein Kind eigentlich ist. Vielleicht ist der Weg dahin für uns auch deswegen so kompliziert?! Das denke ich manchmal.

So ich gebe noch schnell eine Vermißtenanzeige nach einem gewißen Homer auf. HOOOOOOOOOOMMMMMMMMMMMMMMER????????????

Uns geht`s soweit gut. Kleine plappert total süß (jetzt 21 Monate alt) und hat eine goldige Phase im Moment. Sylvester fahren wir mit Freunden ans Meer und im Januar in den Ski-Urlaub. Wie schaut`s bei euch an den Feiertagen aus?

GLG
Anneksen
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(H.Hesse)
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Homer
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Beitrag von Homer »

Is´ ja gut, ich bin natürlich noch da :D - war nur ein wenig zu faul zum schreiben :oops: . Und dann dieser Vorweihnachtsstress: Einkaufen hier, Weihnachtsfeier da.....

Im Augenblick bin ich aber eher sauer auf unsere Praxis. Eigentlich hatten wir ja diese Woche mit der Stimmu zu "ICSI III" beginnen wollen. Jetzt erst, obgleich der Starttermin (einigermaßen genau) vor vier Wochen schon abgesprochen war, viel ihnen ein, dass sie - anders als noch im letzten Jahr - über die Feiertage die Praxis komplett schließen. *mecker* *mecker* *mecker*
Also müssen wir mal wieder einen Monat verschieben, was umso ärgerlicher ist, als wir just für diese Zeit unseren Winterurlaub geplant (und bei der Arbeit bereits genehmigt) haben. Eigentlich war dieser als "Warteschleifenüberbrückungsmaßnahme" gedacht. Da wir andererseits den Urlaub aber auch nicht mit Stimmu etc. völlig versauen wollen, wird es wohl nun Februar werden, bis wir anfangen können. Diese Hängepartie geht mir ziemlich auf den Sack! Entschuldigt Mädels, aber das musste mal raus...


Was Eure interessanten ethisch-philosophischen Ausführungen anbelangt, so werde ich - um diese bei dem Wetter weiter anzuheizen :wink: - mal eine Extremposition einnehmen:
Bei uns ist das Down-Risiko ja leider sehr real, zumal uns keiner sagen kann, wie hoch dies konkret ist. Also ist die Frage: Ganz auf Kinder verzichten oder gegebenenfalls die Konsequenz des Abbruchs wählen. Im ersteren Fall nehme ich aber jedem "gesunden" Kind die Chance, auf die Welt zu kommen. Und das Down-Kind würde auch sonst nicht geboren werden. Spricht dies nicht dafür, es konsequenter Weise auf die zweite Weise zu versuchen??? Zu kalt gedacht? Mag sein, aber Linda hat meines Erachtens nicht ganz unrecht: wenn man mal die Schwelle zur Technik überschritten hat (und das habe ich eindeutig) dann ist der Anreiz schon verdammt groß, allein auf das Ergebnis zu schaun und schwierig, sich zu begrenzen. Ich finde es durchaus respektabel, diesen Weg komplett abzulehnen. Wenn man aber damit anfängt, dann sollte man es auch konsequent zu ende führen.

Soviel zur friedlich-vorweihnachtlichen Stimmungslage,

Homer.
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